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Das Problem mit der passiven Beweglichkeit

AKTIV:
​Die Fähigkeit einen Bewegungsumfang aktiv zu erreichen, ohne die Hinzunahme von externen Kräften.

Der Unterschied zwischen passiv und aktiv wird im Bild noch einmal deutlich:

Allerdings gibt es nun ein Problem, wenn man sich lediglich auf die passive Komponente verlässt. Dadurch dass wir beim klassischen statischen Dehnen von einer externen Kraft in die gewünschte Position gezogen werden fehlt uns in der Endposition des Gelenkes:
 

  • Kraft

  • Stabilität

  • Kontrolle

So sollte bereits klar sein, dass es hier zu Problemen kommen kann wenn man eine Position nur passiv erreichen kann. Dies betrifft nicht nur Situationen in einem Krafttraining, wie z.B. die Kniebeuge mit eingeschränkter Sprunggelenksbeweglichkeit („das Gewicht drückt mich schon in die Position“), sondern kann auch in alltäglichen Situationen auftreten.

Während unseres Trainings der aktiven Beweglichkeit hingegen entwickeln wir Kraft in der Endposition sowie motorische Kontrolle.

Normal haben wir eine Differenz zwischen aktiver zu passiver Beweglichkeit von 10-15° (mehr passive Beweglichkeit). Umso größer diese Differenz wird, desto höher ist das Risiko für Probleme/Verletzungen. So sollten wir uns darum kümmern diese Differenz so gering wie möglich zu halten.

Um möglichst wenig Schmerzen zu haben und das Verletzungsrisiko zu minimieren benötigen wir in Bewegung vor allem:
 

  • Stabilität

         &

  • Kontrolle

Wenn es um das Thema Gesundheit und Schmerzen geht nimmt i.d.R. Dehnen auch einen großen Anteil am Training ein. In der Regel kommen hier statische Methoden der Beweglichkeitserweiterung zum Einsatz. Dies führt dann zu einer vergrößerten passiven Beweglichkeit. Allerdings löst dies unser Problem nicht.

Wieso stellt dies nun ein Problem dar?

Zunächst einmal definieren wir einmal die passive und aktive Beweglichkeit:​

PASSIV:
Die Fähigkeit einen Bewegungsumfang in einem Gelenk mittels externer Kräfte zu erreichen, z.B. durch die Hinzunahme von Bändern oder der Integration von Schwerkraft. Eine klassische Dehnübung ist hierbei die Dehnung des Beinbeugers durch einen Partner (siehe Bild).

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